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Dveri Pax Traminer

2017 Traminer

Weißwein

9.90 €

inkl. 20% MwSt. zzgl. Versandkosten

Intensiv und vielschichtig
Ein intensiver und vielschichtiger Wein, der beweist, dass die Steiermark sowie die Untersteiermark weltweit eine der besten Regionen für aromatische Weißweine ist.
Optisch ansprechend ist bereits die Farbe in einem zarten Gelb. Die Nase gefällt mit einem betont jugendlichen Bouquet höchster Präzision. Es erinnert an Rosen, Lokum, Litschi sowie Muskat, Zimt und Honig.
Viel Trinkfreude bereitet dieser Traminer am Gaumen: trocken sowie mit einer lebendigen und klassischen Säure – mittelkräftig und viel Frische. Wunderbar lange hält das aromatische Profil im Nachhall.
Trinkreife: bis 2022. Jedes Jahr wird dieser Wein zusätzlich an Struktur und Komplexität gewinnen. 2022 dürfte er auf seinem Höhepunkt sein.

Analytische Angaben
Alkoholgehalt: 12,50 %
Säuregehalt: 5,43 g/l
Restzuckergehalt: 1,6 g/l
Verschlussart: Stelvin Lux

Dieser Traminer begleitet ideal scharfe Speisen wie asiatische Gerichte, etwa Hühnchen mit Curry. Ein Spitzenrestaurant in den Niederlanden serviert ihn zu leicht geräuchertem Meeresfisch (Leierknurrhahn), mit Melone, Eisenkraut, Algen, Zitroneneisspänen und Sake. Herrlich!

  • Gewürztraminer: 100%

Ein großer Jahrgang
Ein Jahrgang, bei dem wir unsere Stärke im Weingarten zeigen konnten: Dem ungewöhnlich warmen Frühling, folgte Ende April ein Kälteeinbruch und danach ein sehr heißer, aber auch ausreichend feuchter Sommer. Mitte September dann ein Wetterumschwung, der sich auf den Ertrag auswirkte – nicht aber auf die Qualität dieses Jahrgangs, der verspricht ein großer zu sein: viel Frucht und große Trinkfreude.

Ausbau im Stahltank.

Motiv

Alfred Klinkan

Alfred Klinkan

Geboren in Judenburg/Steiermark 1950, verstorben 1994 in München. Von 1970 bis 1974 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Mikl und Wolfgang Hollegha. Nach Ende seines Studiums wird Klinkan im Jahr 1976 mit dem Preis für zeitgenössische Malerei des Landes Steiermark ausgezeichnet und erhält ein Stipendium für die Antwerpener Akademie der Bildenden Künste. Neben zahlreichen Soloausstellungen in Wien, Graz und Judenburg macht sich der Künstler mit seinem Auslandsaufenthalt auch international bekannt und stellt in Antwerpen seine vielbeachteten Übermalungen von Holzschnitten Albrecht Dürers aus.

Schon früh entwickelt Alfred Klinkan in seinen Grafiken und Malereien seinen eigenen figurativen Stil. Er ist ein Vorreiter der „Neuen Malerei“ in Österreich. Tiere, menschliche Wesen, sowie Misch- und Fabelwesen, in denen sich barockes Metamorphose-Denken wiederfindet, bevölkern in friedlicher Koexistenz Klinkans Werke. Eine nuancierte Farbigkeit, häufig in Komplementärkontrasten, prägt die Werke seiner Fabelwelten und gehört zum entscheidendsten und markantesten Ausdrucksmittel Klinkans.

Im Spätwerk Alfred Klinkans zeichnet sich in den 90er Jahren ein thematischer wie formaler Wandel ab. Der Künstler reduziert in seinen letzten Werkzyklen "Bilder aller Arten" die Bildmittel, seine Malweise wird gröber, das Kolorit wird dunkler und lodernder und die fröhlichen Farben verschwinden.

Der Maler Alfred Klinkan, der in den 70er und 80er Jahren einer der Hauptvertreter der Neuen Malerei Österreichs ist, verstirbt im Jahr 1994. Noch im selben Jahr widmet das Rupertinum in Salzburg dem Künstler eine umfangreiche Einzelausstellung. Aus seinen reichen Beständen an Klinkan-Werken konnte das Museum des Stiftes Admont in der großen Personalausstellung im Jahre 2004 schöpfen. Noch bis 12. Jänner 2020 ist anlässlich seines 25. Todestages eine wunderbare Retrospektive in der Neuen Galerie in Graz zu sehen.

DveriPAX©StefanLeitner_009
Wein ist Kultur und galt schon immer als Bindeglied für die Gesellschaft.

Mag. Pater Egon Homann OSB

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