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DWWA 2019 - Bronze
Dveri Pax Riesling Alte Reben

2016 Riesling - Alte Reben

Weißwein

12.50 €

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Intensiv und voller Charakter
Die vollreifen Trauben wurden handgeerntet von 30 Jahre alten Reben der Lage Pekel in der Štajerska Slovenija. Sie bilden die Essenz dieses wunderschönen Rieslings „Alte Reben“. Die Farbe schimmert in leichtem Gold, das Bouquet zeigt volle Reife mit floralen Noten: Linde und Veilchen mit reifen, gelben saftigen Früchten wie Pfirsich, Ananas und Zitronen. Am Gaumen sehr trocken und mit einer prägnanten und reifen Säure (PH 3,25!), die für pures Trinkvergnügen sorgt. Ebenso wie die ölige Textur dieses Rieslings und sein lang anhaltender Abgang.
Trinkreife: bis 2025.

Analytische Angaben
Alkoholgehalt: 14,00 %
Säuregehalt: 5,95 g/l
Restzuckergehalt: 2,0 g/l
Verschlussart: Stelvin Lux

Meeresfrüchte und asiatischer Küche.

  • Riesling: 100%

Kühler Frühling, warmer Herbst
Es war der September, der das Jahr 2016 so besonders machte: Nach einem kühlen Frühling und einem warmen, aber nicht heißen Sommer strahlte der September mit ungewöhnlich hohen Temperaturen, was die Reife der Trauben beschleunigte und damit einen Wein voller Frucht und prägnanter Frische hervorbrachte. Eine ausgezeichneter Jahrgang für einen Schaumwein.

Pekel

Kontrollierte Vergärung, Ausbau im Stahltank.

DWWA 2019 - Bronze

DWWA 2019 - Bronze

Wertung: 86 von 100 Punkten

Motiv

Alfred Klinkan

Alfred Klinkan

Geboren in Judenburg/Steiermark 1950, verstorben 1994 in München. Von 1970 bis 1974 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Mikl und Wolfgang Hollegha. Nach Ende seines Studiums wird Klinkan im Jahr 1976 mit dem Preis für zeitgenössische Malerei des Landes Steiermark ausgezeichnet und erhält ein Stipendium für die Antwerpener Akademie der Bildenden Künste. Neben zahlreichen Soloausstellungen in Wien, Graz und Judenburg macht sich der Künstler mit seinem Auslandsaufenthalt auch international bekannt und stellt in Antwerpen seine vielbeachteten Übermalungen von Holzschnitten Albrecht Dürers aus.

Schon früh entwickelt Alfred Klinkan in seinen Grafiken und Malereien seinen eigenen figurativen Stil. Er ist ein Vorreiter der „Neuen Malerei“ in Österreich. Tiere, menschliche Wesen, sowie Misch- und Fabelwesen, in denen sich barockes Metamorphose-Denken wiederfindet, bevölkern in friedlicher Koexistenz Klinkans Werke. Eine nuancierte Farbigkeit, häufig in Komplementärkontrasten, prägt die Werke seiner Fabelwelten und gehört zum entscheidendsten und markantesten Ausdrucksmittel Klinkans.

Im Spätwerk Alfred Klinkans zeichnet sich in den 90er Jahren ein thematischer wie formaler Wandel ab. Der Künstler reduziert in seinen letzten Werkzyklen "Bilder aller Arten" die Bildmittel, seine Malweise wird gröber, das Kolorit wird dunkler und lodernder und die fröhlichen Farben verschwinden.

Der Maler Alfred Klinkan, der in den 70er und 80er Jahren einer der Hauptvertreter der Neuen Malerei Österreichs ist, verstirbt im Jahr 1994. Noch im selben Jahr widmet das Rupertinum in Salzburg dem Künstler eine umfangreiche Einzelausstellung. Aus seinen reichen Beständen an Klinkan-Werken konnte das Museum des Stiftes Admont in der großen Personalausstellung im Jahre 2004 schöpfen. Noch bis 12. Jänner 2020 ist anlässlich seines 25. Todestages eine wunderbare Retrospektive in der Neuen Galerie in Graz zu sehen.

DveriPAX©StefanLeitner_009
Wein ist Kultur und galt schon immer als Bindeglied für die Gesellschaft.

Mag. Pater Egon Homann OSB

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